Die 20 besten Sprüche und Zitate zu Sprache, Sprechen und Reden – Top 20

Während ich für einen Artikel über die Kauderwelsch Reihe des REISE KNOW-HOW-Verlages recherchiert habe, bin ich auch über einige nette Zitate zum Thema Sprache gestolpert. Da ich diese nicht alle in jenem Artikel verwenden konnte, habe ich mich dazu entschlossen hier eine neue Seite zu erstellen, die diese Zitate enthält. 

Wer sich für Zitate über das Thema Reisen interessiert, der kann hier fündig werden: Die 100 besten Sprüche und Zitate zum Reisen.

Manch der Sprüche handeln von “Sprachen” im Sinne von Fremdsprachen. Bei anderen geht es um dasSprechen bzw. Reden.

Die Sprache bleibt ein reiner Himmelsrauch
Empfunden nur von stillen Erdensöhnen..
Johann Wolfgang Goethe (1749 – 1832)

… und nichts führt uns dichter an die Seele eines Volkes heran als die Sprache.
Victor Klemperer, Lingua tertii Imperiee, 1947

Die Sprache ist gleichsam die
äußere Erscheinung des Geistes
der Völker. Man kann sich
beide nicht identisch genug denken.
Wilhelm von Humboldt (1767 – 1835)

Die Sprache einer Nation angreifen,
heißt ihr Herz angreifen.
Heinrich Laube (1806 – 1884)

 “Gewiß, zwei Völker und zwei Sprachen werden einander nie sich so verständlich und so intim mitteilen können wie zwei einzelne, die derselben Nation und Sprache angehören. Aber das ist kein Grund, auf Verständigung und Mitteilung zu verzichten. Auch zwischen Volks- und Sprachgenossen stehen Schranken, die eine volle Mitteilung und ein volles gegenseitiges Vertrauen verhindern, Schranken der Bildung, der Erziehung, der Begabung, der Individualität. Man kann behaupten, jeder Mensch auf Erden könne grundsätzlich mit jedem andern sich aussprechen, und man kann behaupten, es gebe überhaupt keine zwei Menschen in der Welt, zwischen denen eine echte, lückenlose, intime Mitteilung und Verständigung möglich sei – eins ist so wahr wie das andere.”
– Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel

Die Sprachen sind die Scheiden,
darin die Schwerter des Geistes verborgen stecken.
Martin Luther (1483 – 1546)

Die unmittelbare Wirklichkeit des Gedankens ist die Sprache.
Karl Marx (1818 – 1883)

Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten. – Marie von Ebner-Eschenbach

Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken. Samuel Johnson

Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben genügend Zeit, um sie zu lernen. – Mark Twain

Die Menschen scheinen die Sprache nicht empfangen zu haben, um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, dass sie keine Gedanken haben. – Soeren Kirkegard

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich. – Anonym

Alle menschlichen Organe werden irgendwann müde, nur die Zunge nicht. – Konrad Adenauer

Niemand ist so einsam, wie der Reisende, den keiner versteht. – Christian Schoen, Autor und Weltenbummler

Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen. – Ernest Hemmingway

Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist. – Konfuzius

Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen. – Johann Wolfgang von Goethe

Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. – George Orwell

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. – Mark Twain

Reden lernt man nur durch reden. – Cicero

Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat. – Johann Wolfgang von Goethe

Slang ist der durchgescheuerte Hosenboden der Sprache. – Truman Capote
Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden. – Kurt Tucholsky

Wer stark ist, kann sich erlauben, leise zu sprechen. – Theodore Roosevelt

Der Göttliche Baumeister der Erde hat die Menschheit nicht geschaffen als ein gleichförmiges Ganzes. Er gab den Völkern verschiedene Blutströme, er gab ihnen als Heiligthum ihrer Seele ihre Muttersprache.
Gustav Stresemann (1878 –  1929)


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